Cost Per Mille (CPM)

Cost Per Mille (CPM) ist der Preis, den ein Werbetreibender für 1.000 Impressionen seiner Anzeige zahlt, unabhängig davon, wie viele Klicks oder Conversions diese Anzeige generiert. Das Wort „Mille“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet einfach „Tausend“. CPM ist eines der am weitesten verbreiteten Preismodelle im digitalen Marketing, besonders für Kampagnen, die auf Markenbekanntheit und Reichweite statt auf direkte Reaktionen abzielen.

Updated on July 13, 2026

Wie berechnet man den CPM?

Die Formel ist ganz einfach:

CPM = (Gesamte Werbeausgaben ÷ Gesamte Impressionen) × 1.000

Beispiel: 500 $ ausgegeben, 200.000 Impressionen → CPM = 2,50 $

Umgekehrt kannst du, wenn du deinen CPM kennst, deine Reichweite vorhersagen:

Impressionen = (Budget ÷ CPM) × 1.000

Beispiel: 1.000 $ Budget, 5 $ CPM → 200.000 Impressionen

CPM vs. CPC vs. CPA — Was ist der Unterschied?

Diese drei Modelle stehen für unterschiedliche Arten, für Werbung zu bezahlen, und jedes eignet sich für ein anderes Ziel:

CPM

CPC

CPA

Du zahlst für

Je 1.000 Impressionen

Jeden Klick

Jede Conversion

Am besten geeignet für

Bekanntheit & Reichweite

Traffic-Generierung

Performance & ROI

Risiko

Du zahlst, egal ob jemand interagiert oder nicht

Du zahlst, egal ob jemand konvertiert oder nicht

Höhere Kosten pro Ereignis, aber an Ergebnisse gekoppelt

Die Wahl des richtigen Modells hängt ganz von deinem Kampagnenziel ab. Eine Marke, die ein neues Produkt launcht, profitiert von CPM. Ein Shop, der Traffic zu einem Sale lenkt, profitiert von CPC. Ein Performance-Marketer, der sich auf ROAS konzentriert, profitiert von CPA.

Was beeinflusst den CPM?

Der CPM ist keine feste Zahl er schwankt je nach mehreren Faktoren:

Zielgruppen-Targeting. Je spezifischer und wertvoller die Zielgruppe, desto höher der CPM. Das Targeting von gut verdienenden Fachkräften auf LinkedIn kostet deutlich mehr als eine breite demografische Ausrichtung in einem Display-Netzwerk.

Plattform. CPMs variieren stark zwischen den Kanälen. LinkedIn und Connected TV (CTV) haben tendenziell die höchsten CPMs. Meta und Google Display liegen im Mittelfeld. Programmatic Display und einige Social-Plattformen können deutlich günstiger sein.

Saisonalität. CPMs steigen in Phasen mit hoher Konkurrenz Q4, Black Friday, Back-to-School-Saison sprunghaft an, da mehr Werbetreibende um das gleiche Inventar konkurrieren und so die Auktionspreise nach oben treiben.

Anzeigenformat und Platzierung. Videoanzeigen, Premium-Platzierungen und Positionen above the fold erzielen höhere CPMs als Standard-Bannerwerbung oder weniger sichtbare Platzierungen.

Creative-Qualität. Auf Plattformen wie Meta kann ein leistungsstarkes Creative mit starken Engagement-Signalen deinen effektiven CPM mit der Zeit senken, da der Algorithmus relevante Anzeigen mit günstigerer Distribution belohnt.

CPM-Benchmarks nach Plattform

Allgemeine Richtwerte die tatsächlichen CPMs variieren stark je nach Branche, Zielgruppe und Creative:

  • Meta Ads (Facebook/Instagram): $5 bis $15

  • Google Display Network: $2 bis $8

  • LinkedIn Ads: $30 bis $80

  • TikTok Ads: $8 bis $20

  • Connected TV (CTV): $20 bis $60

  • YouTube: $5 bis $15

Vergleiche deine Werte immer mit deinen eigenen historischen Daten, bevor du Schlüsse aus Branchendurchschnitten ziehst.

Wann solltest du für CPM optimieren?

CPM ist die richtige Kennzahl, wenn dein Hauptziel Sichtbarkeit und Markenaufbau ist dein Produkt, deine Botschaft oder deine Marke so vielen relevanten Menschen wie möglich zu den geringsten Kosten pro tausend Impressionen zu zeigen.

Sie wird weniger relevant, wenn sich dein Ziel in Richtung Performance verschiebt. In diesem Fall haben Kennzahlen wie CTR, CPC, CPA und ROAS Priorität, und CPM wird zu einem sekundären diagnostischen Signal statt zu einem primären Optimierungsziel.

💡 Profi-Tipp: Ein niedriger CPM bedeutet nicht immer effizientes Advertising. Wenn deine Anzeige der falschen Zielgruppe gezeigt wird oder kein Engagement erzeugt, ist ein günstiger CPM trotzdem verschwendetes Budget. Kombiniere die CPM-Analyse immer mit Engagement- und Conversion-Daten, um das vollständige Bild zu erhalten.

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